Aus klein mach groß!

Wer kennt ihn nicht, den Ausdruck „Nachhaltigkeit“? In Zeiten eines weltweiten Klimawandels und der Ausbeutung begrenzter Ressourcen betrifft Nachhaltigkeit jeden. Im Folgenden erfahren Sie, wie bereits mit kleinsten Veränderungen am Arbeitsplatz Großes für unsere Umwelt getan werden kann.

Der einfachste Weg zur Umweltentlastung ist die Reduktion des Energieverbrauchs. Dabei geht es keineswegs um Verzicht auf Komfort und Lebensqualität. Vielmehr kann durch einen geringeren Energieverbrauch Geld gespart werden – immer mit dem Wissen, der Natur einen guten Dienst zu erweisen.

Energiespartipps am Arbeitsplatz:

  • Technik und Papier 
    • Vermeiden Sie den Stand-by-Modus. Geräte, die nicht mehr gebraucht werden, sollten ganz ausgeschaltet werden. Bei Nichtgebrauch empfiehlt es sich, den Stecker zu ziehen bzw. den Netzschalter drücken. 
    • Licht ausschalten. Oft wird das Licht in der Früh eingeschaltet und brennt, obwohl es im weiteren Tagesverlauf nicht mehr nötig ist, den ganzen Tag. Die Installation von Lichtschaltuhren und Dämmerungssensoren sind, wenn sie richtig eingestellt werden, eine gute Hilfe. 
    • Drucken Sie nur das Nötigste. Überlegen Sie sich, ob ein Text nicht auch am Computerbildschirm gelesen werden kann. Ist ein Druck oder eine Kopie notwendig, dann möglichst doppelseitig und mit verkleinerten Vorlagen, um mehr Text unterzubringen. Nutzen Sie bedrucktes Papier als Notizzettel. 
    • Wenn möglich, Werbeflyer vermeiden. Flugzettel ziehen Energiekosten und eine Papierflut mit sich, die aus ökologischer wie ökonomischer Sicht äußerst fragwürdig ist. Viele Flyer landen ungelesen im Müll. 
    • Achten Sie auf Gütesiegel. Beim Kauf sowohl von elektronischen Geräten als auch von Papier sollte man auf die Kennzeichnung mit Umwelt-Gütesiegeln achten. 
  • Körper und Geist 
    • Richtiges Lüften, Heizen und Kühlen. Ein gesundes Büroraumklima unterstützt nicht nur effizientes Arbeiten, sondern schont auch den Energiehaushalt. Am besten alle 2 bis 3 Stunden für 5 Minuten stoßlüften. Klimaanlagen nur bei geschlossenen Fenstern und Türen laufen lassen. Im Winter nicht im T-Shirt arbeiten - das Absenken der Raumtemperatur um nur 1 Grad bewirkt eine Heizkostenersparnis um 6%. 
    • Natur ins Büro holen. Pflanzen am Arbeitsplatz sehen nicht nur schön aus, sie helfen auch gegen trockene Heizungsluft, Staub und wechselnde Temperaturen. Ein neuer und durchaus sinnvoller Trend sind bepflanzte Wände. 
    • Energie sparen und fit werden. Stiegen steigen statt Lift fahren, das Fahrrad anstelle des Autos nutzen. 
    • Steigen Sie doch auf FAIRTRADE Kaffee um. Damit tun Sie der Umwelt, Kaffeebauern und Ihrer Seele etwas Gutes. 
Bei Anregungen und Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

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